Lego-Projektwoche 2026

Schule einmal anders erleben – dazu sind Projekttage da. Dieses Jahr erwarteten uns Anfang Februar die Legotage - ein aufregendes Abenteuer. Unsere Aula verwandelte sich in ein buntes Steineparadies, in das wir mit Anleitung und Hilfestellung eintauchen konnten. Es gab Platz für eigene Ideen, Fantasie und Vorstellungen - aber auch Strukturen, die uns halfen, stabil und sicher zu bauen. Jede Klasse war an dem Projekt beteiligt, und so entstand vor unseren Augen eine große Legostadt, der es an nichts fehlte: von einer Wohnanlage über einen Zoo, Kaufhäusern, einem Flughafen und Stadion bis hin zu Wolkenkratzern war vieles vertreten. Und wer sich in unserer Zeit nicht so wohlfühlte, konnte sich ins Mittelalter mit seinen Ritterburgen begeben. Zu Beginn des Tages trafen wir uns übrigens jeweils zu einer Andacht, in der wir Lieder gesungen und einer Geschichte aus der Bibel zugehört haben. Sehr lustig war dabei immer wieder Rabe Rudi, der uns aus seinem „Büro“ besuchte. Es ist erstaunlich, wieviel wir als Grundschule in nur 4 Tagen gebaut haben – alle zusammen! Und wenn wir es geschafft haben, dann könnt ihr das auch!

Spielerisch fit für die Schule – Die Mini-Schule stellt sich vor

Seit 2012 begleitet die Mini-Schule Kinder auf ihrem Weg vom Kindergarten in die Grundschule – liebevoll, spielerisch und mit viel Erfahrung. Doch was genau ist eigentlich eine Mini-Schule?

In kleinen Gruppen lernen die Kinder, wie sich der Schulalltag anfühlt: Sie erleben den Ablauf einer Unterrichtsstunde, lernen, sich in der Pause richtig zu verhalten, sich in einer Reihe aufzustellen und mit anderen Kindern zusammenzuarbeiten. Ganz nebenbei werden Freundschaften geschlossen, die oft bis in die Schulzeit hinein bestehen bleiben. So nimmt die Mini-Schule den Kindern die Angst vor dem Neuen und schafft einen sanften Übergang zwischen Kindergarten und Schule.

Ein Erfahrungsbericht einer Mutter

Wir haben mit einer Mutter gesprochen, deren Kinder alle die Mini-Schule besucht haben: „Unser zweiter Sohn, Nathanael, war 2016 in der Mini-Schule der FCSB. Später folgten Benjamin (2023) und nun Michael (2025). Nur unser ältester Sohn, Emmanuel, besuchte die Mini-Schule nicht – damals dachten wir irrtümlich, sie sei nur für Kinder mit Förderbedarf gedacht. Doch am ersten Schultag merkten wir schnell, dass die Mini-Schule eigentlich eine wunderbare Vorbereitung auf die Schule ist. Die Kinder haben kleine Unterrichtseinheiten, Hefte für ihre Aufgaben, ein Mäppchen mit Stiften – sogar eine kleine Pause mit Pausenbrot! Für Emmanuel war der Start in die Schule ohne diese Vorbereitung recht überwältigend. Sein Freund Kevin, der die Mini-Schule besucht hatte, kam hingegen deutlich leichter zurecht, weil er Abläufe und Gebäude schon kannte.“

Was bringt der Besuch?

„Die Kinder üben im geschützten Rahmen, was später im Schulalltag selbstverständlich wird: konzentriert arbeiten, feinmotorische Aufgaben lösen, Hausaufgaben erledigen. Dabei werden sie nicht überfordert, sondern dürfen stolz erleben, wie sie schon fast „richtige Schulkinder“ sind. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Freude am Lernen.“

Warum Eltern die Mini-Schule empfehlen

„Mit unserem jüngsten Sohn Michael erleben wir die Mini-Schule nun zum dritten Mal – und würden uns immer wieder dafür entscheiden. Der Übergang von der spielerischen Kindergartenzeit zum konzentrierten Lernen fällt den Kindern danach viel leichter. Frau Plato begleitet die Kinder mit viel Erfahrung und Herzblut. Als Lehrerin und vierfache Mutter versteht sie genau, was Kinder in dieser wichtigen Phase brauchen.“

Fazit: Die Mini-Schule ist mehr als nur Vorbereitung – sie ist ein liebevoller Start in die spannende Welt des Lernens

Baseballcamp der Alfterer Grundschulen 2026

Wie bereits zu guter Tradition geworden, kommen uns alle Jahre wieder echte Baseballprofis aus Deutschland und den USA beuchen, um jeweils mit den vierten Klassen in einer intensiven Woche den letzten Schliff an die Grundfertigkeiten des Spiels zu legen. Nachdem die Kinder dem Ereignis schon wochenlang entgegengefiebert haben, war es dann vom 22.-24. Januar soweit: FLY BALL. Mit jeweils 2 Teams pro Schule traten alle Kinder zunächst im Training, und am Samstag schließlich unter Wettkampfbedingungen gegeneinander an. Immer wieder gab es dabei kurze Ansprachen unserer Gäste aus den USA über das, was im Leben wirklich zählt: nicht Deine Erfolge oder Niederlagen, sondern Deine Beziehung zu Jesus. Wir danken dem unermüdlichen Einsatz von Pfarrer Schneider, den Spielern der Bonner Saints sowie unseren Gästen aus dem Profisport. Diese Zeit wird uns in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Ein Herz für Igel

Wir, die Igelklasse, konnten uns einmal so richtig mit unserem Klassentier beschäftigen.

Leider kam kein Igel zu uns in die Klasse gelaufen, aber dafür bekamen wir Besuch von Frau Waldmann von der Bonner Igelauffangstation „Henriette“. Neben vielen Fotos zum Anschauen gab es auch Geruchsproben, um einmal das Riechen eines Igels nachempfinden zu können. Mit ihrer Präsentation erklärte uns Frau Waldmann insgesamt viele Dinge über den Igel, sodass wir einiges erfahren haben, was wir noch nicht wussten.

Hören wir den Schülerinnen und Schülern der 1b einmal zu:

„Igel können kurze Strecken schwimmen.“ - J.

„Wenn man in den Urlaub fährt, kann ein Igel in den Keller klettern und nicht mehr ohne Hilfe rauskommen. Eine kleine Zusatztreppe hilft ihm.“ - P.

„Ein kleines Igeltor hilft dem Igel, nicht im Zaun stecken zu bleiben, wenn er in den Garten will.“ -D.

„Verletzte Tiere soll man zu einer Igelauffangstation bringen.“ - J.

„Wenn Igel zu klein sind, dann brauchen sie Hilfe.“ – A.

„Igel essen gerne Würmer, Raupen, Käfer und Schnecken.“ - B.

„Igel essen keine Nüsse! Und sie dürfen keine Milch trinken. Sie essen Äpfel, weil ein Regenwurm drinnen ist.“ - M.

Etwas ganz Besonderes war am Ende der Stunde der ausgestopfte Igel mit kleinem Igelkind, die uns gleich zu Beginn fasziniert hatten. Nun durften wir sie endlich einmal streicheln und erleben, wie stachelig sich der Igel wirklich anfühlt.

St. Martins-Umzug 2025 durch Alfter- Oedekoven

Bereits zur guten Tradition in der Herbstzeit gehört der alljährliche „Martinszoch“ aller Alfterer Grundschulen durch den Ort.

Auch dieses Mal trafen sich Schülerinnen, Schüler und Eltern gegen pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit an der Sporthalle des Gymnasiums. Während die Eltern teilweise hinter dem Zug hergingen, bauten andere die Stände mit Punsch, Kakao und den obligatorischen Weckmännern auf. Unterstützt wurde der Gesang der üblichen Lieder, die im Chor eingeübt worden sind, durch Spielmannszüge der Umgebung.

Nach einem beinahe einstündigen Marsch an bunt und teilweise sehr aufwändig geschmückten Häusern vorbei, kamen wir alle nochmal am Treffpunkt zusammen, wo es dann zum Genuss an den Ständen überging.